Mit «Ethnosphere: Of Land and Memory» realisiert der nigerianische Künstler Emeka Ogboh eine elektroakustische Outdoor-Soundinstallation am Völkerkundemuseum der Universität Zürich.
Das Werk verbindet Archivaufnahmen aus dem Museum mit zeitgenössischem Sounddesign. Stimmen, Arbeitslieder, Naturklänge und poetische Fragmente verweben sich so zu einer Klanglandschaft, die von kultureller Erinnerung, Arbeit, Landschaft und der Beziehung zwischen Mensch und Natur erzählt.
Die Installation lädt dazu ein, das Archiv als lebendigen Resonanzraum zu erfahren: Klänge aus unterschiedlichen Kontexten treten in Dialog mit der Umgebung des Gartens und eröffnen neue Formen des Zuhörens.
Vernissage
Dienstag, 30. Juni, 18.00 Uhr
Alter Botanischer Garten UZH
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«Ethnosphere: Of Land and Memory» entstand in Zusammenarbeit mit der Kunstsammlung Kanton Zürich, des kantonalen Hochbauamts sowie dem Art x Science Office der UZH und dem Völkerkundemuseum UZH.
Emeka Ogboh (*1977) ist ein nigerianischer Künstler, der in seinen Kunstinstallationen erforscht, wie private, öffentliche und kollektive Erinnerungen und Geschichten in verschiedene sensorische Erfahrungen übersetzt, transformiert und kodiert werden. Seine Kunst wurde bereits auf mehreren renommierten internationalen Ausstellungen gezeigt, darunter die Documenta 14 in Athen und Kassel, die Biennale di Venezia in Italien und die Biennale de Dakar.